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    <title> - Alexander von Eich</title>
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    <title>Politically Incorrect</title>
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            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Liebe Maden von &quot;Politically Incorrect&quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Volk spricht, kommt&#039;s mir vor als ob ein Haufen Maden einen bordeauxer Käse frisst; nun; Maden sind überlebensfähig, und gern behaupten sie von sich, das &quot;Volk&quot; zu sein. Was aber ist das Volk? Die Tumben? Die Papageienhaften? Oft scheint es so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen machten Ausschnitte meiner Begegnung mit der bildhübschen Osmanin Evrim Baba die Runde - zweifelsohne ein Gespräch, in dem die wunderzarte Politikerin mir haushoch unterlegen war. Jedoch verabschiedeten wir uns mit Herzlichkeit und dem Gefühl, einander weitergebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich jemals in meinem Freundeskreis einen Kommunistin, noch dazu aus einem höchst seltsamen Kulturkreis wohlgeheißen habe. Auf Liebe und Wetter ist kein Verlass. Jedoch entwickelte ich eine gewisse Neigung, ich möchte auch einräumen: Ein Stück Respekt für die Irrende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber extrahierte mir eine Angestellte einige madenhafte Kommentare aus dem Internetz, in der einige schlichte Gesellen den Besuch der Osmanin kommentierten. &quot;Ekelhaft diese Frau&quot;, jaulte einer. Ekelhaft? Ich erinnere mich nicht an Ekel vor dieser glutäugigen Dame, einer gewissen Abscheu, ja, aber Ekel? Ein weitere Knecht schreibt: &quot;Verlogene SED-Türkin-Tussi! Raus!&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Faß vom Überquellen bringt ein Kommentator namens &quot;Papa&quot;, der meinen Gast mit einem Schmähwort besieht, dass ich mit aller Überzeugung verabscheue: Er nennt sie eine &quot;Schlampe&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit, Nutzer dieses obskuren Internet-Portals namens &quot;P.I.&quot;, untersage ich es Ihnen in der gebotenen Form, meine Diskussionssendungen in Zukunft zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn leider, Maden von P.I., verfügen Sie nicht über die geistige Reife, die es verlangt, sich an echten Streitgesprächen zu beteiligen. Unterlassen Sie daher die Meinungsäußerung bitte gänzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Baba jedenfalls - bei aller tiefen Ablehnung, verstand es, mit dem Florett zu fechten, sicher auch mit dem Säbel. Ihnen, &quot;P.I.&quot;, bleibt nur die Mistgabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ganz erbärmliche Stinkmaden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Grüßen an Frau Baba,&lt;br /&gt;
Alexander von Eich 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:55:57 +0100</pubDate>
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    <title>Piraten</title>
    <link>http://static.myspass.de/myspass/ulmentv/blog/index.php?/archives/134-Piraten.html</link>
            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Ihr Piraten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meiner Kindheit wart ihr heimliche Helden. Euer Mut, fremde Schiffe zu kapern, fremdes Eigentum an euch zu reißen, ließ mich erschaudern und doch zu euch aufblicken: Mut war es, der euch auszeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute tragt ihr alte Raketenwerfer russischer Bauart. Eure Visagen sind verzerrt, ihr kaut grünes Khat, die Droge der afrikanischen Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Afro-Rüpel bot mir eines Tages, nach einer erschöpfenden Safari, bei der ich eine Antilope über Stunden mit dem Jeep verfolgt hatte, ein Büschel des grünen Krauts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glauben, es handle sich um Zitronengras, gab ich dem Knaben zum Handel eine Glasperle und ließ mir das Teufelskraut von meinem Zimmermädchen aufbrühen. Beißend zog der dichte Dampf an die Decke, wo ihn der große Ventilator nur wenig zerschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lehnte mich zurück, blätterte an die Stelle in Ernst Jüngers Biographie, an der der junge Heidelberger an die Front bei Champagne gebracht wird, glutäugig, begierig, in den Krieg zu ziehen. Genüsslich schlürfte ich von dem vermeintlichen Tee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich erschien mir zwischen den Buchstaben, als habe man sie dort aufgedruckt, eine fette Schmeißfliege. Ich wischte mit der Hand nach ihr, doch sie blieb sitzen. Ich schlug die Seite um - Jünger im Grabenkampf mit den Franzosen - und erblickte erneut den dicken Brummer. Die garstige Fliege saß auf jeder Seite, die ich aufblätterte. Ich legte das Buch zur Seite und sah gen Ventilator. Auf den Rotorenblättern, feist und genährt, saß die Fliege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war beunruhigt, erhob mich und rief das Zimmermädchen. Sie trat ein, lächelte mich an - und auf ihrer Stirn saß eine Fliege. Ich schlug ihr nach dem Kopfe. Die Fliege blieb. Ich begann zu verstehen: Die Fliege musste in meinem Auge nisten. Ich rannte ans Waschbecken, um mir rasch die Augen auszuwaschen. Doch umsonst: Als ich mich im Spiegel besah, saß das Insekt bereits darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war ratlos, wurde hastig; sollte sich die Fliege etwa in meinem Kopf breit gemacht haben? Und wie war sie dort hinein gelangt? Ratlos bettete ich mich, um der Fliege zu entfliehen. Doch in meinen Träumen verfolgte sie mich, behauptete, meine Mutter zu sein, soff von meinem Blut und nährte sich von meinem Haar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aufwachte, war sie verschwunden. Der Becher mit dem kalten Khat-Getränk stand noch auf dem Tisch. Ich verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Schiff, dass Ihr, Piraten, kapert, kann auch eine Fliege sein. Ihr seid nicht mehr meine Helden, ihr seid irre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möget Ihr an dem grünen Kraut verrecken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander von Eich 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 16:35:54 +0100</pubDate>
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    <title>Andrea Ypsilanti</title>
    <link>http://static.myspass.de/myspass/ulmentv/blog/index.php?/archives/132-Andrea-Ypsilanti.html</link>
            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Yps&quot;, das war mir schon bekannt, lange bevor Ihr rötlicher Schopf auftauchte mit den langen, wässrigglatten Haaren, die sich so kaskadisch über Ihre Stirn stürzen. Ein Humorblatt unterster Güte, aber da ich jedes verfügbare Presseorgan zur Kenntnis nehme, das in Deutschland gemeldet ist, lies ich mir auch dieses eines Tages in den Salon bringen. &quot;Yps&quot;, so titelte das bunte Journal, &quot;die Urzeit-Krebse.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind Sie in besonderer Weise vergleichbar mit einem Urzeit-Krebs bärtiger Natur, Trotzki nämlich, der Passfälscher, Volkskommissar, Umstürzler, Verlierer. Wie Sie trug er einen Schnäuzer, wie Sie verfocht er einen radikalen Kommunismus, gaffte gierig durch seinen Zwickel auf die mitteleuropäischen aristokratischen Errungenschaften und schwor sich heimlich, selbst der König unter den Bauern zu werden, Ludwig unter den Bauern, ein vermeintlich gewiefter Koch der roten Grütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich befahl einem Pagen, die dem Klatschblatt beigelegten Erbgut-Einheiten der Krebse nach den in &quot;Yps&quot; aufgeführten Regularien aufzuziehen, zu hegen und zu pflegen. Krebse, das ist Ihnen bekannt, gehen im Schleichgang rückwärts. Rot bepanzert, träge und leise durchwühlen sie Sände und Schlämme nach Nahrung. Wie Sie. Ihr Schlamm, Ypsilanti, war der Nassauer Grund, das schöne Hessenland, dessen Umformung zur sozialistischen Einheit ihr Ziel war. Ihre Nahrung: Die Schlösser und Autobahnen, die Firmen und Flughäfen, die Sie vertilgen und zermalmen wollten. Nur geht ein Krebs eben rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meinen gingen freilich überhaupt nicht. Obwohl ich sie, wie in der Brutphase von z.B. Menschen empfohlen, mit klassischer Musik beschallte, ihnen über Kanülen eiweißreichen Dotter einflößte und meinen Pagen anhielt, jede Bewegung zu protokollieren, blieben sie regungslos und fristeten Ihr Dasein in einer Art stummem Koma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zartrosa Panzer der Krebse und Ihr Gesichtsteint, der überschaubare Intellekt und insbesondere die Überlebensfähigkeit verbindet Sie mit den Geschöpfen, die ich in der Yps-Publikation vorfand. Eines Morgens rief mich mein Page: &quot;Herr, Herr, Sie haben das Laufen gelernt.&quot; Ich eilte zum Ort des Geschehens, doch als ich die Türschwelle betrat, knirschte es einmal grauenhaft, ich sah zu Boden und fand die zwei Gesellen von meinen Fußsohlen zerquetscht. Ihr Schicksal war es, rückwärts ins Verderben zu kriechen. Das Knirschen bei ihrem Ableben war das einzige Geräusch, dass sie je von sich gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Knirschen, Ypsilanti, kann man nun hören, wenn Wetzlar bis Darmstadt, über Nassaus sanfte Hügel, es ist Ihr Knirschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Besserung,&lt;br /&gt;
Alexander von Eich 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Nov 2008 11:20:30 +0100</pubDate>
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    <title>Josef Ackermann</title>
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            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Herr Ackermann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie Gespenst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Sie gesehen, Sie stiegen in einen dunklen Wagen, ich vertrieb mir die Zeit mit einem Gang durch das Regierungsviertel, bespruckte gerade innerlich Politiker, als ich Ihre Visage sah... Fast schien es mir, als hätten unsere Blicke sich getroffen, in der Luft, ringend sich zu Boden geworfen und aufeinander eingehauen, Blicke zweier, die einmal Freunde waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„ngstigen Sie sich vor mir? Befürchten Sie meine Rache? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich habe es noch gut vor Augen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam saßen wir im Lorenz Adlon und verkosteten das Menu Degustation. Sie waren nicht einverstanden mit den Wachtelherzen; ich musste Sie beruhigen, denoch traten Sie nah dem Personal, gemeinsam verwünschten wir den Garcon - möge er in seinem eigenen Jus verenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann eröffneten Sie mir mit ihrem weichen schweizer Totengräberlächeln das Geschäft: Ein Fondspaket von überragenden Gewinnmöglichkeiten. Eine todsichere Bank, sagten Sie, und im Geiste sah ich Sie das V-Zeichen in die Luft werfen, ihr Gewinnnerlächeln bestrahlte fast den Pariser Platz. Ich sah zur Flagge an der US-Botschaft und war mir sicher: Wieder hat dir Joseph einen guten Handel vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Käse kam, war unser Handel vollzogen: Eine junge Ziege und einen rauhen Barolo darauf. Wir würden gemeinsam in den spanischen Immobilienmarkt investieren. In Hotels am Strand. Wie voller Freude galoppierte die junge Ziege auf dem Barolo in meinen Rachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mich in der vergangenen Woche ein junger Mann anrief (ich verstand seinen Namen nicht), schliff ich gerade meinem neugeborenen Saluki &quot;Wilhelm II.&quot; die Pfote, damit er sich nicht verletze. Das Gespräch war kurz und endete schroff. Der junge Mann erläuterte mir, dass die Häuser, in die ich investiert hatte, nichts wert sein. Keinen Gulden mehr. Sie würden Anfang nächster Woche gesprengt. Wenn ich wollte, sollte ich rasch noch anreisen, um ein paar Lampen oder billige Schafsfelle aus dem Haus abzustauben. Mein Fondswert jedoch, so der Knabe frei, sei auf 0 korrigiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden, in Zukunft, Ackermann, nur noch von meinem Anwalt hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unversöhnlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander von Eich&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Oct 2008 14:09:26 +0200</pubDate>
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    <title>Jürgen Klinsmann</title>
    <link>http://static.myspass.de/myspass/ulmentv/blog/index.php?/archives/128-Juergen-Klinsmann.html</link>
            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Herr Klinsmann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liebt mich, sagt mir Ihr Lächeln, liebt mich ihr, Massen und seid umschlungen. Ich bin doch nur der Bäckerssohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Sie sind Bäckerssohn mit güldnem Schopf, ein Knilch mit warmen Wangen wie reife Früchte und kleinen kullernden Augen. Und doch haben Sie es weiter gebracht, als es Ihnen guttut. Sie sind ein Senfkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft ist das eine Crux mit den Sportlern, Gladiatoren: Die Massen lieben Sie für die Ausübung eines stupiden Sports - nicht aber für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Nicht umsonst haben Sie ihre Kindheit mit einem Lederball auf Gras verbracht statt mit einem Lederband von Goethe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wehendem Haar rüpelten Sie durch die Stadien, warfen Kussmünder in die stinkenden Dampfwolken der Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kalifornien verschlug es  sie - dort lernten Sie das Leben des amerikanischen Geldproletariates kennen: Film-Mimen, Sportler,  erfolgreiche Halb-Chinesen, Scientology. Das betörte Sie: Dem Geruch frischer Brötchen wich der berauschende Gestank indischen Patschulis. Ihre Wohnung richteten sie nach den Maßstäben das Falun Gong aus. Sie fuhren  mit dem Rad, lernten neue Ertüchtigungsmethoden kennen von quacksalbenden Negern. Sie glaubten, die Welt zu kennen, sie lenken zu können, zogen wir Marco Polo aus - der Gewürze brachte - und brachten Götzenfiguren, brachten das Geschwafel von der Individualität eines jeden Fußballspielers und wollten die Hierarchie abschaffen; grinsten sich wie ein Mond durch den Sommer - und scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind Sie, wie man mir sagte, mit ihrer Mannschaft abgestiegen - ich ahnte es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Nordamerika mit seinen Verheißungen hat aus Ihnen einen  geistigen Krüppel gemacht.  Fragen Sie sich doch einmal, warum das älteste Gebäude der USA aus dem 18. Jahrhundert stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann vergessen, wie ein Brötchen gebacken wird. Aber man möge nie vergessen, dass es ein Brötchen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht etwa ein Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es grüßt&lt;br /&gt;
Alexander von Eich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS:&lt;br /&gt;
&quot;Sommermärchen&quot;, Herr Klinsmann,  ist eine Verballhornung des satirischen Versepos &quot;Deutschland - ein Wintermärchen&quot;. Es wurde am 4. Oktober 1844 in Preußen verboten und gegen Heine ein Hafbefehl ausgeprochen. Zurecht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Oct 2008 14:23:19 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Carla Bruni-Sarkozy</title>
    <link>http://static.myspass.de/myspass/ulmentv/blog/index.php?/archives/124-Carla-Bruni-Sarkozy.html</link>
            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Frau Bruni-Sarkozy,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Dirne, behauptete mein Großvater, kann ein ganzes Heer marschieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern Sie sich an mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Figaro? Der Maskenball mit dem ulkigen, kleinwüchsigen Garcon? Die Kutsche im Morgengrauen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern Sie sich nun? &quot;Pardon, ich bin Graf!&quot; - &quot;Machen Sie auch Milchschaum?&quot;- &quot;Ich zeige Ihnen jetzt mein Gestüt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erinnern sich nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Großvater, Gott halte ihn in gutem Gedenken, dessen stolzer Korpus nun seit geraumer Zeit in der Erde weilt, war nicht nur ein vorbildlicher Offizier, sondern auch ein ausgesprochener Frauenschwarm. Er wusste das schwache Geschlecht zu becircen wie ein Barde. Noch als verheirateter Mann bekam er regelmäßig Liebespost. Unvorstellbar, welche Lustgefühle die jungen Mädchen erleben durften, wenn sie des soldatischen Riemens meines Großvaters gewahr wurden. Er selbst zeigte mir seine große Natter einmal, und ich durfte auch kurz danach langen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Liebhaberinnen soll er gehabt haben, allesamt blutjung, mit Beinen wie junge Erlenbäumchen und mit duftender Scham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie, Frau Bruni-Sarkozy, erste Dirne Frankreichs, verführerische Chanteuse, wunderhübsches Flittchen, behaupten nun, gar 30 Liebhaber gehabt zu haben. Sie haben sie alle mit Namen aufgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lückenlos haben Sie von Ihren Affairen berichtet, und all den Hengsten ein Lied gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Lied herauf und hinunter gehört; bin die Liste mit meinem Notar durchgegangen: Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern Sie sich denn nicht? Negerkinder füttern in St. Denis? Spatzenhirne mit Mangochutney? Das Bad im Dom PÃ©rignon? Als sie die 30 Liebhaber aufzählen, haben Sie einen vergessen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander von Eich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das, obwohl ich 400 Euro bezahlt habe, und zwar im Voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Dirne aber, schloss mein Großvater, ist kein Krieg zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verärgert:&lt;br /&gt;
Alexander von Eich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:59:24 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Kurt Beck</title>
    <link>http://static.myspass.de/myspass/ulmentv/blog/index.php?/archives/121-Kurt-Beck.html</link>
            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Herr Beck,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab eine Zeit, da setzte ich Hoffnung in Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wasch Dich erst einmal und rasiere Dich&quot;, herrschten Sie einen Gossenknecht an, der sich Ihnen in den Weg geworfen hatte. So, wie sich mir in meinem Urlaub in Manila eine schwangere Dirne vor die Füße warf. (Ich ließ sie in eine Anstalt bringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dann finden Sie in 3 Wochen eine Anstellung!&quot;, riefen Sie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dagegen hätte dem Stück Kompost einen heftigen Stoß in seine Niere verpasst, um mir den Weg freizuschaufeln, denn wer erdreistet sich, die von Steuergeldern finanzierten Straßenbauprojekte zu torpedieren, indem er seinen Leib als menschliche Schranke missbraucht? Kehrt man nicht auch verwurmtes Fallobst vom Trottoir? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie aber gaben dem Vergammelten einen Auftrag mit auf den Weg; er möge den Barbier aufsuchen, zudem einen Schneider, um seinen zerbeulten Leib wenigstens in einen ansehnlichen Stoff zu hüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat mir imponiert, und doch gab es mir zu denken: Sie sind ein &quot;Sozialdemokrat&quot; - die gleichsam vegetarische Version eines Sozialisten. Grundsätzlich misstraue ich Sozialdemokraten, sie vertreten das Elend der Kegelstuben und Karnickel-Vereinen dieses Landes. Sie riechen nach Eisbein, nach Häkeldecken und Achselschweiß von der täglichen Gartenarbeit. Nach bräsiger Gutmütigkeit, naivem Menschenglauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie eröffneten dem jungen Störer die Perspektive einer Anstellung. Sie suggerierten, dass mit ein paar flinken Eingriffen an der Oberfläche des Gammlers alle Bringschuld erledigt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie irrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange habe ich darüber nachgedacht. Ihr Satz war nicht unerheblich in der Entscheidung, jener &quot;asozialen&quot; Familie Erdmann zu helfen, von der Sie sicher wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am lebenden Versuchsobjekt &quot;Familie Erdmann&quot; habe ich jedoch rasch festgestellt, dass es eben nicht getan ist mit der Rasur und dem Einkleiden. Ein Schäfchen, das man schert, bleibt eben ein Schaf, es kann nicht lesen, nicht schreiben und es weiß nichts vom Altgriechischen; es blökt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb, Herr Beck, möchte ich Ihnen nun, da sie tumb und taub in ihre Entmachtung marschiert sind, ein letztes Bonmot mitgeben, bevor Sie rotwangig in ihren Weinkeller zurückkugeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gene lassen sich nicht rasieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie es sich auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander von Eich 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Sep 2008 12:44:59 +0200</pubDate>
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    <title>Oliver Kahn</title>
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            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Geehrter Herr Kahn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich las, Sie hätten ihre &quot;Karriere&quot; beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich halte ich nicht viel vom Fußballsport. Genauer: Ich ekle mich vor der singenden, johlenden Masse, die sich mit Bier, Schnaps und Schweiß begießt und mit Schmalz einreibt. Britische Forscher haben herausgefunden, dass südafrikanische Baumhopfe eineinander in gleicher Art und Weise ermutigen wie die Pöbel-Masse in den Kurven der Stadien. Dies lässt darauf schließen, dass große Teile der niedrigeren Kasten über die intellektuelle Kapazität eines Baumhopfes nicht hinauszuwachsen vermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war mir allerdings lange bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Sie gelten nicht unbedingt als Erfinder des Telefons oder als begnadeter Poet; ihre Visage mag der eines schottischen Raufboldes gleichen oder in mancher Weise äffische Züge tragen. Sie haben ihre Gegner gewürgt, gerügt, beschimpft, und mir schien es immer, als stießen Sie dabei die Urlaute eines germanischen Waldmenschen aus: &quot;Barrrr.... Barrrr...&quot;, geifernd dabei, aus beiden Mundwinkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Laute haben schon römische Spähtrupps in den dunklen Wälden Germaniens vernommen: &quot;Barrrr&quot;, &quot;Barrr&quot;, und so schufen Sie den Begriff für ihre, für unsere Vorfahren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mag darüber streiten, ob wir seit der Antike zivilisatorisch vorangekommen sind, oder ob nicht auch die Evolution haarsträubende Fehler macht (Stichwort: Oskar Lafontaine); sicher bleibt doch: Die wunderschönen, grünen Wiesen und Weiden von Soltau waren einst die Heimat der Barbaren. Unserer Vorfahren. Wilder, stolzer, äffischer Kämpfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie, Herr Kahn, entführten uns zähnebleckend, röhrend und raufend zurück in diese Zeit. Ich empfand diese Laute, dieses Betragen stets als abstoßend - und auf eine als Weise erregend. Sie Menschenaffe! Sie reinherziges Höhlenvieh. Möge Ihr Weg zurück, in die Wälder, zu den Urahnen, in Erdhöhlen und an Feuerstellen, stets ein gesegneter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochachtungsvoll,&lt;br /&gt;
Alexander von Eich 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Sep 2008 13:10:33 +0200</pubDate>
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    <title>Barack Obama</title>
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            <category>Alexander von Eich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (ulmenblog)</author>
    <content:encoded>
    Geehrter Barack Hussein Obama,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hussein&quot;, das ist ein würdevoller Name. Löwen haben ihn getragen. &quot;Kleiner Hassan&quot;, mag er bedeuten, Saddam trug ihn, Udai Hussein, Menschen mit Macht, Tiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind Sie Mulatte - ich möchte keine Lanze brechen für, auch nicht gegen Mulatten, sie sind eben Mulatten. Es gibt keinerlei Beweis dafür, dass &quot;Mulatte&quot; etymologisch mit &quot;Maultier&quot; in Verbindung gebracht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte einen mulattischen Freund - Mokka, ein wieselflinker Bar-Tender, der sekundenschnelle parierte und mir immer von den Augen ablas, welcher Malt heute der beste sein möge. Mokka war ein vorzüglicher Diener. Eines Tages rief ich ihn zu mir und steckte ihm DM 500 in seine Brusttasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mokka begann zu weinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bat ihn, damit aufzuhören. Ich könne Tränen nicht ertragen. Nein - wenn es eines gibt, dass Alexander von Eich zu Händel bringen kann, in die Weißglut treibt, dann sind es Tränen. Ich hasse Tränen. Ich bat ihn, sofort aufzuhören. Aber Mokka hörte nicht auf. Er heulte wie ein Uhu, ein Schlosshund, wie ein Mädchen, ein Kind. Diese DM 500, so brachte er unter Schluchzen hervor, würden ihm die Möglichkeit geben, endlich wieder nach Hause zu reisen, in Afrikas Zipfel, zu seinen Urahnen, dem Volk der Ndek-Ndek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schockiert, glaubte ich doch, mit den DM 500 Mokkas Dienste in Anspruch nehmen zu können, weiterhin aufs vorzüglichste von ihm bedient zu werden. Einmal mehr hatte eine großmütige Geste Undank ausgelöst, gar Verrat, dank meines Geschenks hatte ich meinen besten Diener verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entriss ihm den Schein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies, lieber Barack Hussein, möchte ich Ihnen auf den Weg geben, wenn Sie nun - irrwitzigerweise - an der Spitze der Vereinigten Staaten stehen werden. Eines dürfen Sie nie vergessen: Dies ist ein Geschenk. Verfallen Sie nie der verführerischen Sünde des Undanks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mokka&quot; arbeitet heute bei &quot;Kentucky Fried Chicken&quot;. Er sticht Hühnern den Anus heraus und wirft sie dann auf den Grill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen Sie das nie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst, Ihr&lt;br /&gt;
Alexander von Eich 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:38:18 +0200</pubDate>
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